Novavax-Impfstoff für Pflegekräfte

Der Landkreis Märkisch-Oderland plant die Schaffung eines Impfangebotes mit Novovax-Impfstoff für Beschäftigte in Gesundheits-und Pflegeeinrichtungen.

Novavax-Impfstoff für Pflegekräfte

Wie der Landkreis Märkisch-Oderland mitteilt, hat das Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg für die 8.Kalenderwoche die erste Lieferung des Impfstoffes Nuvaxovid® von Novavax durch den Bund angekündigt. Die Auslieferung wird jedoch vorerst nur an Krankenhäuser, Landkreise und kreisfreie Städte erfolgen. Der Landkreis Märkisch-Oderland wird nach eigengenen Angaben voraussichtlich zunächst 2.300 Impfdosen erhalten.

In der Kreisverwaltung laufen derzeit die Vorbereitungen für die ersten Impfaktionen mit diesem Impfstoff. Termine und Orte stünden jedoch noch nicht fest, so der Landkreis. Interessierte können sich aber unter der E-Mail-Adresse GAM_Impfteam@landkreismol.de melden, um automatisch informiert zu werden, sobald diese feststehen. Für eine Grundimmunisierung sind zwei Impfungen mit einem Abstand von 3 Wochen notwendig, die Impfangebote werden dementsprechend ausgerichtet.

Impfangebot für Beschäftigte in Gesundheits-und Pflegeeinrichtungen

Der Landkreis Märkisch-Oderland wird Beschäftigten in Gesundheits-und Pflegeeinrichtungen ein Impfangebot mit dem Nuvaxovid®Impfstoff unterbreiten, da für diese ab dem 15. März 2022 nach § 20a des Infektionsschutzgesetzes eine Impfpflicht gelten wird. Voraussetzung für die Impfung mit Nuvaxovid® ist daher eine Arbeitgeberbescheinigung zur Bestätigung der Impfpflicht. Ein entsprechendes Formular kann im Portal www.brandenburg-impft.de heruntergeladen werden (https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/). Unter bestimmten Voraussetzungen seien Abweichungen von den Vorgaben möglich, dies ist abhängig vom Impfstoffkontingent und von der Bedarfshöhe der Priorisierungsgruppen.

Noch keine Freistellungspflicht für Ungeimpfte

Der Landkreis weißt darauf hin, dass Arbeitgeber nach § 20a IfSG noch keine Verpflichtung haben, ungeimpfte Beschäftigte unmittelbar am 15. März 2022 freizustellen. Solange das Verfahren zum Tätigkeitsverbot noch nicht abgeschlossen ist, dürfen betroffene Beschäftigte grundsätzlich weiter in den Einrichtungen arbeiten.

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