Einsatzleitung erhält Schulungen

Am Samstag, dem 15. August 2020 beriet sich die Kreisverwaltung mit Führungskräften der Freiwilligen und Berufsfeuerwehren, die zukünftig die technische Einsatzleitung des Landkreises bilden sollen.

Einsatzleitung erhält Schulungen

Eines der Hauptthemen war die Durchführung des Feuerwehrdienstes unter den derzeitigen Corona-Bedingungen und damit verbundenen Auflagen. So heißt es derzeit, die entsprechenden Vorschriften und Empfehlungen der gesetzlichen Unfallversicherung zu beachten und Hygienepläne aufzustellen und einzuhalten. Im Ergebnis konnte zusammengefasst werden, dass diese Pläne bei den Feuerwehren vorliegen.

Außerdem wurde der kürzlich in den Medien diskutierte Umgang mit brennenden Elektrofahrzeugen besprochen und ausgewertet. Die Feuerwehren im Landkreis sehen sich hier gut aufgestellt und ausreichend informiert. Der Fachdienst Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz informierte über den Stand der Ausbildungen, die bisher nur eingeschränkt stattfinden konnten, und besprach aktuelle Entwicklungen in der Förderpolitik des Landes zur Fahrzeugbeschaffung und Infrastruktur.

Im Anschluss an die Beratung stellte der Fachdienst das neue Einsatzdokument zur technischen Einsatzleitung vor und informierte, welche Aufgaben auf deren Führungskräfte zukommen. Die technische Einsatzleitung wird bei größeren Einsätzen alarmiert. Sie leitet und koordiniert diese Einsätze, etwa bei komplexen Gefahrenlagen wie Unwettern. Sie besteht aus verschiedenen Führungskräften der Feuerwehren aus dem Landkreis und ist in die Bereiche Nord, Ost und West aufgeteilt. Die technische Einsatzleitung kann ihren Sitz im neuen Einsatzleitwagen haben oder ein festes Gebäude nutzen. Der Einsatzleitwagen 2 wurde bei der Veranstaltung offiziell vorgestellt und seine Möglichkeiten erläutert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich auch ein Bild von der Drohne des Landkreises machen, die in der Feuerwehr Vogelsdorf stationiert ist. Ebenso wurde ein kürzlich beschaffter Löschwasserfaltbehälter vorgestellt, der ein Volumen von 35 Kubikmeter Wasser aufnehmen kann und so auch eine Betankung von Außenlastbehältern mit dem Hubschrauber möglich macht. Die ersten weiterführenden Schulungen der technischen Einsatzleitungen sollen noch in diesem Jahr beginnen.

„Der Landkreis sieht sich so auch für die Zukunft gut aufgestellt um auch die immer komplexer werdenden Einsatzlagen zu bewältigen und auch bei länger andauernden Einsatzszenarien wie Waldbränden oder Hochwasser auf gut ausgebildete und funktionierende Führungsstrukturen zurückgreifen zu können“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Kreisverwaltung.

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