Frankfurter Straßenbahn- und Busverkehr vom Streik betroffen

Wegen gescheiterter Tarifverhandlungen, ruft die Gewerkschaft verdi am Dienstag bundesweit zu Streiks im Öffentlichen Personennahverkehr auf. Vielerorts bleiben Busse und Bahnen in den Depots.

Frankfurter Straßenbahn- und Busverkehr vom Streik betroffen

Wie die Gewerkschaft „ver.di“ am Freitag bekanntgab, kommt es bundesweit am Dienstag der kommenden Woche zu Arbeitsniederlegungen bei Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs. Davon betroffen sind auch zwölf Verkehrsunternehmen im Land Brandenburg und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Auch die Bediensteten der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) wurden aufgerufen am Ausstand teilzunehmen. Dies kann ab Betriebsbeginn, um 3.00 Uhr in der Früh, zu Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr führen. Das Ende der Arbeitsniederlegung soll erst am Folgetag um 3.00 Uhr erfolgen. Bei der Berliner BVG hingegen, nur bis zum Mittag.

„Uns ist klar, dass der Streik für die Fahrgäste viele Unannehmlichkeiten mit sich bringen wird, aber auf die unverständliche Blockadehaltung der Arbeitgeber können wir nur mit einem Streik reagieren. Wir geben die Streiktermine deshalb so frühzeitig und umfassend bekannt, damit sich betroffene Fahrgäste nach Möglichkeit Fahralternativen suchen können“, sagt Jeremy Arndt, Fachbereichsleiter Verkehr im ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg.

Ver.di möchte mit dem Streik Druck auf die kommunalen Arbeitgeber ausüben, die sich gegenüber der Gewerkschaft gegen Tarifverhandlungen ausgesprochen haben. Unter anderem Fordern die Verhandler einheitliche Regelungen in Fragen wie Nachwuchsförderung, Entlastung sowie den Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste. Darüber hinaus soll die Ungleichbehandlung in den Bundesländern beendet und zentrale Regelungen wie 30 Urlaubstage oder Sonderzahlungen künftig bundesweit vereinheitlicht werden.

Parallel zu dem Streiks finden in Berlin und Brandenburg Tarifverhandlungen statt.

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