Böllern erlaubt

In Frankfurt (Oder) gestattet die Stadtverwaltung privates Feuerwerk zum Jahreswechsel von 2020 zu 2021.

Böllern erlaubt

Aus Sicht der Stadtverwaltung gibt es erfahrungsgemäß zu Silvester keine Plätze mit erheblich größeren Ansammlungen in Frankfurt, die eine Einhaltung der geltenden Verordnungen unmöglich machen würden. Davon unabhängig fordert die Rathausführung dazu auf, eigenverantwortlich solche Ansammlungen zu vermeiden. Die Vorgaben der geltenden „Zweiten Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 des Landes Brandenburgs“ zur größtmöglichen Kontaktbeschränkung gelten auch bei privatem Silvesterfeuerwerk.

Falls der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen außerhalb des eigenen Hausstands nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden – auch auf öffentlichen Plätzen, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. In Frankfurt (Oder) besteht daher Maskenpflicht auf dem Markplatz und dem oberen Brunnenplatz bei Veranstaltungen wie dem Grünen Markt und an Weihnachtsständen.

„Wie oft im Leben gilt auch hier: Nicht alles was nicht explizit untersagt ist, ist deshalb gleich vernünftig oder empfehlenswert“, sagt Oberbürgermeister René Wilke (Die Linke). „Wir haben uns dafür entschieden, keine Orte für Silvesterfeuerwerke zu sperren. Grund dafür ist, dass wir keine speziellen Ansammlungsorte erkennen können, befürchten solche durch Beschränkungen anderer Orte zu schaffen und weisen darauf hin, dass die geltenden Regelungen ohnehin in der gesamten Stadt zu jeder Zeit umzusetzen sind.“

Der Oberbürgermeister appelliert an die Frankfurterinnen und Frankfurter, den Jahreswechsel mit Rücksichtnahme und Weitsicht zu feiern. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem gemeinsamen Fokus auf angepasste Feierlichkeiten rund um Weihnachten und Silvester gemeinsam das Richtige tun“, teilt René Wilke mit.

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