Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke in Märkisch-Oderland

Im Rahmen seiner Tour durch alle Landkreise und kreisfreien Städten besuchte Ministerpräsident Woidke am Montag der Landkreis Märkisch-Oderland.

Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke in Märkisch-Oderland

Mit dem Besuch des Landkreises Märkisch-Oderland setzte der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Montag, 17. August, seine Tour durch alle Landkreise und kreisfreien Städte fort. Vor Ort wollte er sich über aktuelle Themen informieren sowie den Umgang mit der Corona-Pandemie diskutieren. Es geht ihm „um Dank und Anerkennung der Landesregierung an die kommunalen Ebenen für besonnenes und verantwortungsvolles Handeln in den vergangenen Monaten.“ so Woidke. Neben bilateralen Gesprächen mit den Landrätinnen und Landräten sowie Oberbürgermeistern besucht er Unternehmen, Krankenhäuser oder soziale Einrichtungen, die von der Pandemie betroffen sind. Zugleich geht es ihm daraum, wie weiter mit der Pandemie umgegangen wird.

Als erste Station besuchte er im Gewerbegebiet Strausberg Nord den kreiseigenen Rettungsdienst Märkisch-Oderland und wurde dort vom Landrat Gernot Schmidt (SPD) herzlich empfangen. In lockerer Arbeits-Atmosphäre sprachen sie dann über die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Schmidt berichtete über die ergriffenen Maßnahmen und was gut beziehungsweise weniger gut lief. Der Ministerpräsident berichtete ebenfalls, jedoch aus Sicht der Landesregierung. Beide stimmten überein, dass Aussagen zu den nachhaltigen Folgen der Pandemie noch nicht getroffen werden können und es dafür zu früh sei. Die tatsächlichen Schäden werden erst viel später sichtbar sein.

Das zweite große Thema war im Gepräche von Ministerpräsident und Landrat die Tesla-Ansiedlung in Gründheide (Landkreis Oder-Spree). Diese habe eine große Strahlkraft in die gesamte Region. Selbst in Gemeinden aus der 2. beziehungsweise 3. Reihe sei dies zu spüren, so Gernot Schmidt. Mittelerweile wird es für Unternehmen in Märkisch-Oderland immer schwieriger, geeignete Gewerbeflächen zu finden. Viele Gewerbegebiete sind voll und die Kommunen seien mit der Ausweisung neuer Flächen sehr zurückhaltend. Hier möchte der Landkreis die Kommunen mehr animieren, aktiv zu werden und bietet Unterstützung an.

Im Anschluss an das cirka 30-minütige Gespräch ließ sich Woidke vom Geschäftsführer der Gemeinnützigen Rettungsdienst Märkisch-Oderland GmbH, Armin Viert, durch das nagelneue Gebäude führen. Dieses überzeugt mit modernen und großzügen Räumen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Dieses sei auch erforderlich, da in diesem Gebäude rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche gearbeitet wird“, so der Rettungsdienst-Chef. Der Ministerpräsident nutzte auch die Möglichkeit, mit Mitarbeiter*innen ins Gespräch zu kommen. So staunten zwei Auszubildene nicht schlecht, als in ihrer Mittagspause plötzlich der Ministerpräsident vor ihnen stand und sich nach ihrer Arbeit im Rettungsdienst erkundigte.

Nach dem Besuch beim Rettungsdienst, ging es dann weiter zur Firma ALLRESIST, die sich nur wenige Meter entfernt befindet. Und am Nachmittag stand dann noch ein Termin im Schloss Trebnitz auf dem Plan, wo er in einem Festakt Christoph Berendt das Bundesverdienstkreuz verlieh. Nächstes Reiseziel ist der Landkreis Dahme-Spreewald am 20. August. Die Stadt Frankfurt (Oder), den Landkreis Oberspreewald-Lausitz und in die Stadt Brandenburg an der Havel hatte Ministerpräsident Woidke bereits besucht.

(Weitere Bilder ganz unten auf der Seite)

Logo