Erster Impftag in Märkisch-Oderland

Im Rahmen der Aktion „Letschin impft“ bekamen am 31. März und 1. April 2021 Impfberechtigte der Gemeinde Letschin ihre Erstimpfung gegen Covid-19.

Erster Impftag in Märkisch-Oderland

Bislang war die Durchführung der COVID-19-Impfungen in Märkisch-Oderland nur im Krankenhaus Märkisch-Oderland sowie über mobile Impfteams möglich. Nun fand am 31. März und 1. April 2021 der erste Impftag im Landkreis statt. Unter dem Titel „Letschin impft“ hatten alle Impfberechtigten aus der Gemeinde Letschin die Möglichkeit, eine Erstimpfung zu erhalten. Dafür standen 500 Impfdosen der Firma BIONTECH/Pfiser zur Verfügung. Die Einladungen zum Impftag wurden über die Gemeinde Letschin organisiert, die neben Landkreis und ortsansässigen Ärzten, ebenfalls an der Organisation und Durchführung beteiligt waren. Ziel dieser Aktion sei es, so Landrat Gernot Schmidt, in einem Teil des Landkreises Märkisch-Oderland erste Herdenimmunisierung vorzubereiten. Der zweite Impftermin wird dann am 05.05. und 06.05.2021 durchgeführt.

Das Impfen über die mobilen Impfteams ist eine wichtige Säule im Impfkonzept des Landkreises Märkisch-Oderland. Wir sind froh über jede COVID-19-Impfung, die in den vergangenen Wochen in den Hausarztpraxen im Landkreis durchgeführt werden konnte. Gleichwohl wissen wir, dass eine Herdenimmunität mittels der bislang leider nur wenig vorhandenen Vakzine in einem großen Landkreis, wie es Märkisch-Oderland ist, nicht erreicht werden kann. Riegel-Impfungen, wie sie in Letschin durchgeführt wird, sind für weitere Regionen des Landkreises geplant, können jedoch nur gemeinsam mit den Kommunen durchgeführt werden. In den nächsten Tagen werden wir hierzu mit den Amtsdirektoren und Bürgermeistern in den Dialog treten“ so Landrat Gernot Schmidt.

Hintergrund

Der Landkreis Märkisch-Oderland will, in Abhängigkeit des vorhandenen Impfstoffes, sein mehrstufiges Impfkonzept weiter umsetzen. Bislang konnten im Krankenhaus Märkisch-Oderland nur Personen, die aufgrund ihres Berufes impfberechtigt sind sowie Bewohner von Pflegeeinrichtungen, eine Schutzimpfung erhalten (Kohorten-Impfung). Personen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Vorerkrankung impfberechtigt sind, konnten nur über die mobilen Impfteams die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus erhalten (und über die Impfzentren des Landes Brandenburg geimpft werden). Über die eigene Impfstrategie des Landkreises ist es bislang gelungen 7.605 Impfdosen zu verabreichen. Wenn in einem bestimmten Gebiet alle Impfberechtigten eine Schutzimpfung erhalten, so wie jetzt in Letschin, kann eine Herdenimmunität in diesem Bereich erreicht werden.

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