Brandenburg gibt AstraZeneca für unter Sechzigjährige frei

Das Brandendburger Impfkabinett hat in seiner Sitzung vom 04. Mai 2021 beschlossen, den Impfstoff von AstraZeneca für unter Sechzigjährige freizugeben.

Brandenburg gibt AstraZeneca für unter Sechzigjährige frei

Brandenburgs Hausärzte erwarten in dieser und der kommenden Woche größere Lieferungen von AstraZeneca, dessen Bestand bis zum Ende der nächsten Woche auf insgeamt über 100.000 Impfstoffdosen ansteigen könnte. Daher habe die Die Kassenärztliche Vereinigung den Impflogistikstab gebeten, den Impfstoff von AstraZeneca für Personen, die jünger als 60 sind, zur Verimpfung in Arztpraxen freizugeben. Dem hat der Impflogisitikstab am Montagabend zugestimmt und das Impfkabinett hat die Entscheidung in seiner heutigen Sitzung gebilligt. Wie Innenminister Michael Stübken mitteilt, darf in den Arztpraxen jetzt frei entschieden werden, wer AstraZeneca bekommt.

Innenminister Michael Stübgen: „Man kann nur Impfstoff freigeben, der auch vorhanden ist. Jetzt, wo AstraZeneca endlich wieder in größeren Mengen zur Verfügung stehen wird, können wir für unter Sechzigjährige die Priorisierung komplett aufheben. In Arztpraxen darf ab sofort frei entschieden werden, wer AstraZeneca bekommt. Das erhöht die Flexibilität bei der Impfentscheidung für alle impfenden Hausärzte ganz entscheidend. Wer unter sechzig ist, kann sich jetzt freiwillig mit AstraZeneca impfen lassen. Natürlich ist das mit einem ausführlichen Aufklärungsgespräch verbunden und die letzte Entscheidung liegt immer beim Arzt. Deswegen gilt die Freigabe auch ausschließlich für Arztpraxen. Wir kommen damit dem ausdrücklichen Wunsch der Kassenärztlichen Vereinigung nach und sind optimistisch, dass wir damit Impfzahlen weiter steigern können.“

Eine Auswahl impfender Arztpraxen finden Sie hier: www.kvbb.de/pilotpraxen

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