Neubau der Spree-Oberschule

Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Spree-Oberschule in Fürstenwalde nahmen nach den Osterferien den Unterricht in einem neuen Gebäude auf.

Neubau der Spree-Oberschule

Das Schulgebäude wurde im Auftrag des Landkreises Oder-Spree errichtet. Wegen der Corona-Verbote der Brandenburger Regierung musste der Jubel über die neue Schule samt Sporthalle überschaubar bleiben. Das erhoffte Schulfest durfte nicht stattfinden und von den derzeit 330 Schülerinnen und Schülern waren nur Teile der Abschlussklassen vor Ort. Sie konnten sich von der Qualität dieses neuen Lernortes an der Beeskower Chaussee überzeugen.

In den kommenden Monaten stehen noch restliche Bauarbeiten vor allem im Außenbereich an. Wenn alles fertig ist werden voraussichtlich etwa 18 Millionen Euro in diesen Schulstandort geflossen sein. Die Spree-Oberschule ist der erste Baustein eines Schulzentrums. Im nächsten Schritt soll bis zum Beginn des Schuljahres 2025/2026 eine zweizügige Grundschule den Komplex ergänzen. Auch der Neubau der Regine-Hildebrandt-Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ ist auf einer angrenzenden Fläche geplant.

„Der Neubau der Spree-Oberschule wird künftig bis zu vier Klassen pro Jahrgang und damit eine maximale Anzahl von bis zu 450 Schülerinnen und Schülern aufnehmen können“, berichtet Angelika Zarling, Dezernentin für Jugend, Bildung, Soziales und Gesundheit des Landkreises Oder-Spree. „Mit dieser höheren Aufnahmekapazität können die Bedarfe im Bereich Fürstenwalde gedeckt werden und die Schülerinnen und Schüler müssen nicht mehr auf Oberschulen in Bad Saarow oder sogar Storkow ausweichen. Zudem zeigt dieser Neubau, der ziemlich genau zwei Jahre nach der Grundsteinlegung ans Netz geht, dass die Kreisverwaltung auch in Zeiten der Corona-Pandemie und der Bekämpfung einer Tierseuche die ursprünglichen Aufgaben nicht aus den Augen verliert.“

Das dreistöckige Schulgebäude ist S-förmig. Ein großzügiger Eingangsbereich zwischen den beiden Gebäudeflügeln fungiert gleichzeitig als Scharnier zwischen der vorgelagerten Freifläche und dem eigentlichen Schulhof. Ein hallenartiger Raum verbindet die Etagen und ermöglicht von überall die freie Sicht nach außen. Zudem soll diese architektonische Lösung die Orientierung im Gebäude erleichtern. Angrenzend an das Eingangsfoyer liegt die Kantine. Eine mobile Trennwand zwischen Kantine und Eingangshalle sorgt für flexible Nutzungsmöglichkeiten.

Schulleiterin Ute Schädlich schätzt die „zeitgemäßen Lernbedingungen“ im neuen Schulgebäude. Zur Einrichtung gehören spezialisierte Unterrichtsräume für Naturwissenschaften, Kunst, Musik und Hauswirtschaft. 40 interaktive Displays, 106 persönliche Rechner und 47 Laptops runden die technische Ausstattung ab. „Und wir haben endlich viel Platz für unsere Lernangebote“, so die Schulleiterin. „Was uns genauso freut, sind die eigene Zweifelder-Sporthalle und Außensportanlagen direkt auf dem Schulgelände. So haben die Schüler - wenn auch im Außenbereich alles fertig ist und Schulsport wieder möglich wird - kurze Wege. Mit der Barrierefreiheit der Schule bestehen zudem ideale Voraussetzungen für gemeinsames Lernen.“

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