Schlüssel übergeben

Nach mehrjährigem Umbau zogen sechs Viadrina-Akteure in ein neues Universitätsgebäude in der Großen Scharrnstraße 23a um.

Schlüssel übergeben

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe schloss die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) am Dienstag, dem 23. März 2021 den Einzug in die frisch sanierte Große Scharrnstraße 23a ab. Rund 1.140 Quadratmeter auf fünf Etagen mieten die Viadrina und langjährige Kooperationspartner von der WohnBau Frankfurt. Universitätskanzler Niels Helle-Meyer und WohnBau-Vorstand Dirk Oeltjen trafen sich zur symbolischen Übergabe auf der Dachterrasse des neuen Viadrina-Gebäudes, das zentral zwischen Campus und dem Collegium Polonicum in Słubice liegt.

In der Großen Scharrnstraße 23a arbeiten nun das Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien, das Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION, die Kelso-Stiftungsprofessur für Rechtsvergleichung, Osteuropäisches Wirtschaftsrecht und Europäische Rechtspolitik sowie der Axel Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration. Mieter in dem Gebäude sind darüber hinaus die viadrina sprachen gmbh und die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung. Im Erdgeschoss befinden sich die Büroräume des Allgemeinen Studentischen Ausschusses und ein Seminarraum.

„Die Umzüge waren für alle eine Herausforderung, aber durch die sehr gute Arbeit von allen Beteiligten haben wir alles gut meistern können“, freut sich Hardy Arnold vom Viadrina-Gebäudemanagement, der die Umzüge aus dem Hauptgebäude der Universität und aus dem Hinterhaus des Postamts koordinierte. Auch über die Lage in der Großen Scharrnstraße mit ihren öffentlichen Kunstwerken herrscht Freude – und Hoffnung auf die Wiederbelebung der Fußgängerzone.

Kisten und Möbel räumen mit so wenig Kontakten wie möglich war auch für die Studentinnen und Studenten im Allgemeinen Studentischen Ausschuss (AStA) schwierig. Umso größer ist die Freude – nach der Zwischenstation im Keller des Hauptgebäudes – über die neuen Räumlichkeiten mit mehr Licht und Sichtbarkeit durch die großen Fenster im Erdgeschoss, vor denen die Fußgängerzone verläuft. Diesen direkten Kontakt kannte der AStA schon von seinem früheren Büro, etwas weiter nördlich in der Scharrnstraße. „Dafür ist unser Büro jetzt etwas kleiner“, merkt AStA-Vorsitzende Svea Kühl an.

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