Spende

Ein chinesisches Unternehmen brachte Schutzausrüstung für Frankfurt und Słubice.

Spende

Am Donnerstag, dem 4. Juni 2020 nahm die Doppelstadt Frankfurt (Oder)/Słubice eine Spende von 40.000 Einweg-Schutzmasken und 400 Overalls aus China entgegen. Dr. Martin Wilke, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) organisierte und koordinierte die Spendenaktion.

„Durch meine Arbeit in der Standort- und Ansiedlungsberatung habe ich auch Kontakt zu internationalen Unternehmen“, erklärt Dr. Martin Wilke. „In diesem Rahmen hat mir das chinesische Unternehmen Tiankang Group eine Spende der oben genannten Masken und Schutzoveralls angeboten und nachgefragt, an wen die Spende gerichtet werden könnte. Ich habe daraufhin die Doppelstadt Frankfurt (Oder)/Slubice vorgeschlagen.“

Im Namen der derzeitigen Stadtspitzen nahmen Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke und Słubices stellvertretende Bürgermeisterin Adriana Dydyna-Marycka die Lieferung von Wei Duan, Hauptgeschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland entgegen. Die Schutzausrüstung wird zum einen an die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen vermittelt, zum anderen anteilig für Bedarf in Notfällen oder in Fällen steigender Corona-Fallzahlen zurückgestellt. Aktuell gibt es nur einen bestätigten Corona-Fall in Frankfurt (Oder).

„Unser ausdrücklicher Dank als Verwaltungsspitze der Stadt Frankfurt (Oder) gilt all jenen, die sich in der herausfordernden Ungewissheit der Pandemie durch Empathie und Solidarität auszeichnen“, schreibt Oberbürgermeister René Wilke in einer Pressemitteilung. „All die kleinen und großen, lokalen und internationalen und vor allem zu weiten Teilen ehrenamtlichen Gesten der Unterstützung – allen voran das unermüdliche Nähen und Bereitstellen von Alltagsmasken – durch Privatpersonen, Vereine und Unternehmen haben einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, das Frankfurt (Oder) die Ausnahmesituation bisher so gut und besonnen gemeistert hat. Dieser Status quo ist von großem Wert und bestärkt uns in unserem vorsichtigen Optimismus, was die weitere Eindämmung des Virus betrifft.“

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