Drei Museen für zwölf Euro

Das Landesmuseum für moderne Kunst bringt jetzt zusammen mit dem Kleist-Museum und dem Museum Viadrina ein Kombi-Ticket-Frankfurter-Museen heraus.

Drei Museen für zwölf Euro

Für zwölf Euro, ermäßigt neun Euro können Besucherinnen und Besucher alle drei Frankfurter Museen besuchen. Das Kombi-Ticket-Frankfurter-Museen gilt für 72 Stunden. Es ist in allen teilnehmenden Häusern erhältlich und kann auch als Geschenk erworben werden.

„Das Kombi-Ticket bietet Einheimischen, ebenso wie auswärtigen Besucherinnen und Besucher eine wunderbare und kostengünstige Möglichkeit, die Museumslandschaft von Frankfurt (Oder) zu erleben und die spannende Vielfalt von Kunst und Kultur in drei unterschiedlichen Institutionen zu genießen“, erklärt Ulrike Kremeier, Direktorin des Landesmuseums für moderne Kunst. „Diese Zusammenarbeit ist ein erstes sichtbares Zeichen der intensiver werdenden und in die Zukunft gedachten Verbindungen zwischen den beteiligten Museen. Diese erste Orientierung auf eine zunehmende Gästefreundlichkeit und einen gemeinsamen Vermarktungsansatz gefällt mir ausgesprochen gut.“ Kremeier hofft künftig auch auf inhaltliche Kooperationen mit den anderen zwei Museen.

Mit über 42.000 Werken beherbergen die Frankfurter und Cottbuser Standorte des Landesmuseums die weltweit größte Sammlung von DDR-Kunst und nachfolgenden Kunstrichtungen. In Frankfurt (Oder) hat das Museum zwei Ausstellungsorte: den Packhof und die Rathaushalle.

„Das neue Kombi-Ticket-Frankfurter-Museen ist ein attraktives Angebot für alle Frankfurterinnen und Frankfurter sowie für die Gäste der Oderstadt, die nicht nur mit Ihrer Landschaft und einem facettenreichen Stadtraum überzeugt, sondern überdies ein hochwertiges Kulturangebot vorhält“, findet Dr. Tim S. Müller, Leiter des Museums Viadrina.

Das Museum Viadrina, größtes kulturhistorisches Museum Ostbrandenburgs, hat seinen Hauptsitz im Junkerhaus. Auf mittelalterlichen Kellergewölben ruhend, war das Gebäude früher Wohnsitz für Prinzen des brandenburgischen Herrscherhauses und junge Adlige während ihres Studiums an der ersten brandenburgischen Landesuniversität. Mit dem barocken Umbau im 17. Jahrhundert erhielt es einen stadtschlossähnlichen Charakter. Das Museum bietet in der Dauerausstellung und wechselnden Expositionen die Möglichkeit, sich mit Frankfurts Rolle im Mittelalter, der Geschichte der Universität Viadrina, Frankfurts Musikgeschichte und städtischen Entwicklungen bis ins 20. Jahrhundert zu beschäftigen.

Anke Pätsch, Direktorin der Stiftung Kleist-Museum sagt: „Mit dem Kombi-Ticket sprechen wir eine Einladung aus an Besucher und Besucherinnen Kunst, Sprache und Geschichte günstig im Dreierpack zu entdecken. Auch für Menschen aus der Oderstadt ist das Angebot attraktiv und super zum Verschenken an auswärtige Gäste. Ich freue mich darauf, dass wir drei Frankfurter Museen nun noch enger zusammenarbeiten und vielleicht sogar künftig häuserübergreifende Ausstellungsprojekte initiieren. Fazit: alle profitieren vom Dreierpack.“

Das Kleist-Museum ist das einzige Museum zum Leben und Werk des in Frankfurt geborenen Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811). Die ständige Ausstellung „Rätsel.Kämpfe.Brüche. Die Kleist-Ausstellung“, Sonder- und Wanderausstellungen sowie Veranstaltungen ziehen jährlich über 10.000 Gäste an. Als Forschungs- und Vermittlungsort wurde Brandenburgs größtes Literaturmuseum 2019 in eine öffentlich-rechtliche Stiftung umgewandelt, gefördert von Bund, Land und Stadt. In der Bibliothek und den Sammlungen bewahrt das Haus rund 100.000 Objekte auf.

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