Storchenturm ist jetzt „Ententurm“

Bei der Suche nach Gründen für das Wegbleiben der Störche auf dem Müncheberger Storchenturm, zeigen nun Luftbilder, dass sich dort oben eine Ente eingenistet hat.

Storchenturm ist jetzt „Ententurm“

Er wird von den Münchebergern „Storchenturm“ genannt - der Turm vom Küstriner Tor in der Ernst-Thälmann-Straße. Und in der Tat befindet sich auf der Turmspitze ein Storchennest, welches regelmäßig von Storchenpaaren als Brutstelle genutzt wurde. Nach einer umfänglichen Sanierung im Jahr 2007 wurde dieses Nest in desse Folge wieder gut angenommen. Regelmäßig brütete auf dem Turm ein Storchenpaar und zog dort seinen Nachwuchs auf. Doch seit einigen Jahren warteten die Münchebergerinnen und Müncheberger vergeblich auf ihre geliebten Störche.

Um herauszufinden, was auf nun dem Turm los ist, fragte die Stadt Müncheberg beim Vermessungsbüro Kalb an, ob dieses mit der büroeigenen Vermessungsdrohne, die sonst zur Bestimmung von Erdmassen, zur Erstellung digitaler Orthofotos/Luftbilder, oder auch der Beweissicherung dient, hinauffliegen könnte, um einen Blick in das Storchennest zu werfen. Diesem Wunsch wurde entsprochen und das Ergebnis überraschte alle. Denn das „Storchennest“ war bewohnt. Im Nest saß eine Stockente und brütete ganz offensichtlich ihren Nachwuchs aus. Ob sie nun schon häufiger diesen Brutplatz eingenommen hat und damit die Störche vertrieben haben könnte, wird man nun fachmännisch klären lassen müssen.

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