Aus China importiert

Frankfurter Feuerwehrleute erhielten 1.500 Atemschutzmasken von der Unfallkasse Brandenburg.

Aus China importiert

Der Geschäftsführer der Unfallkasse und der Feuerwehr-Unfallkasse Brandenburg Dr. Nikolaus Wrage übergab heute Vormittag 1.500 Atemschutzmasken an die Frankfurter Feuerwehr. Die Masken importierte die Kasse über einen Zwischenhändler aus China. „Wir freuen uns, dass wir die 1.500 Masken organisieren konnten“, sagte Dr. Wrage bei der Übergabe auf dem Hof der Feuerwache an der Heinrich-Hildebrandt-Straße. „Masken, die vorher fast Pfennigware waren, sind irgendwie zu Goldstaub geworden.“ Dennoch sei das „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“.

Frankfurts Beigeordneter für Jugend, Soziales und Gesundheit Jens-Marcel Ullrich dankte im Namen der Stadtverwaltung: „Auch wenn das nur ein Tropfen ist, aber viele Tropfen ergeben eine Masse.“

Stellvertretend für ihre Kameradinnen und Kameraden nahmen der Leiter der städtischen Feuerwehr Helmut Otto und der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbands Wolfgang Welenga die Masken entgegen. Für Feuerwehr und Rettungsdienst sind Masken zum Schutz vor dem Coronavirus besonders wichtig. „Unsere Kollegen sind ständig am Patienten, sind ständig am Bürger“, erklärte Helmut Otto.

Die vom Zoll geprüften Atemschutzmasken entsprechen der chinesischen und amerikanischen Norm KN95. Durch Membrane bieten sie guten Schutz vor Tröpfcheninfektion, können aber nur für begrenzte Zeit getragen werden. Werden sie durch Atemluft feucht, müssen die Träger sie austauschen.

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