Maskenpflicht im Nahverkehr endet

Brandenburgs Kabinett verlängerte gestern seine Corona-Verordnung bis 7. März 2023, hebt aber die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr zum 2. Februar auf.

Maskenpflicht im Nahverkehr endet

Dem Beschluss ging eine Verständigung der Brandenburger Staatskanzlei mit dem Berliner Senat voraus. Demnach fällt auch in Berlin am 2. Februar 2023 der Maskenzwang im Nahverkehr.

„Für mich war besonders wichtig, dass wir uns mit Berlin auf einen gemeinsamen Termin für das Auslaufen der Maskenpflicht verständigen“, teilt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) mit. „Das ist nun mit dem 2. Februar gelungen. Für alles andere hätten die ÖPNV-Fahrgäste in unserer eng vernetzten Metropolenregion auch zu recht kein Verständnis gehabt. Und gegebenenfalls schließen sich weitere Länder diesem Termin an. Das würde ich begrüßen.“

Bis einschließlich 1. Februar müssen Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs im Land Brandenburg weiterhin so genannte FFP2-Staubmasken tragen. Ausnahmen gelten für Kinder unter sechs Jahren, schwerhörige und gehörlose Menschen. Im Schulbus und für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr reicht eine medizinische Maske.

Allerdings verlängert Brandenburgs Regierung die FFP2-Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumen von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften bis 7. März 2023. Beschäftigte müssen dort mindestens eine medizinische Maske tragen, wenn körperlicher Kontakt zu anderen Personen nicht auszuschließen ist.

FFP2-Maskenzwang bleibt bundesweit im Personenfernverkehr, in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gilt obendrein immer noch die Pflicht, aktuelle negative Corona-Tests vorzulegen.

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