Protestaktion gegen Corona-Maßnahmen

Auf Inititative der Müncheberger AfD protestierten am Samstagvormittag rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen geltende Corona-Maßnahmen.

Protestaktion gegen Corona-Maßnahmen

Mit Schutzanzügen und Mund-Nase-Schutz protestierten am Samstag, den 13.03.2021, in Müncheberg rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen die Corona-Maßnahmen von Bundes- und Landesregierung. Sie beteiligten sich damit an einer bundesweiten Protestakion, zu denen in vielen Städten in Deutschland aufgerufen wurde, um gegen die Unverhältnismäßigkeit des Lockdowns, der Corona-Gesetze und der Hygienevorschriften zu protestieren. Nach dem Sammeln der Demonstranten vor der Grundschule Müncheberg, zog der Protestzug zum Marktplatz, wo um die Mittagszeit eine Art Abschlusskundgebung stattfand.

Redner Wolfgang Prasser, der seit kurzem neuer Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion in der Müncheberger Stadtverordnetenversammlung ist, fasste die Kritikpunkte deutlich zusammen: „Die Schließung von Einzelhandel, Gaststätten, Hotels, Schulen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen sowie Maskenpflicht, Massentests und nun auch noch Impfungen mit Impfstoffen, über deren Wirkung und Nebenwirkungen,bisher niemand eine zuverlässige Aussage treffen könne, haben seit einem Jahr die Lebensweise massiv eingeschränkt.“ Er fragt: „Sollen wir uns daran gewöhnen?

Auf Nachfrage von oderland.news erklärte Prasser, dass es nicht darum gehe, die Corona-Pandemie zu bezweifeln oder sogar zu leugnen, wie es vielfach interpretiert wird. Ihm gehe es um die Verhältnismäßigkeit der Cornona-Maßnahmen. Er kritisiert die massenhaften Schnelltests, die aktuell auf den Markt gebracht werden sollen und bezweifelt deren Sinn in Bezug auf die Eindämmung der Pandemie. Anstatt dessen, so Prasser, dienten die steigenden Zahlen als Legitimation, die Einschränkungen fortzuführen: „So wird der Lockdown niemals enden.“ Er fordert sofortige Beendigung des Lockdowns und die Herstellung der Verhältnismäßigkeit bei den Cornona-Maßnahmen.

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