Schokodiebe auf der Flucht

Die Polizei sucht Ladendiebe in Frankfurt, einen Räuber in Eisenhüttenstadt, Vandalen in Schöneiche und Brandstifter in Seelow.

Schokodiebe auf der Flucht

Frankfurt (Oder). Auf Schokoartikel hatten es zwei Ladendiebe abgesehen, die Mitarbeiter eines Einkaufsmarkts in der Dr.-Salvador-Allende-Höhe am frühen Nachmittag des 22. September 2020 ertappten. Daraufhin wurde das Duo gewalttätig. Ein Angestellter bekam einen Ellenbogen ins Gesicht und eine unbeteiligte Kundin schubsten die Flüchtenden einfach beiseite. Die 53-Jährige erlitt dadurch eine Platzwunde am Kopf und musste im Krankenhaus behandelt werden. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) suchen nun nach den Dieben.

Eisenhüttenstadt. Die Kriminalpolizei ermittelt seit dem Abend des 22. September 2020 zum Verdacht des Raubes. Gegen 20.15 Uhr kam in der Fellerstraße ein Mann auf einen 51-jährigen Eisenhüttenstädter zu und verlangte Geld. Als er dies nicht bekam, schlug der Täter zu und nahm selbst Bargeld aus der Hose des Geschädigten. Der Räuber wird mit einer Größe von 1,70 Meter und einem Alter von 30 bis 35 Jahren beschrieben. Er soll zum Tatzeitpunkt eine dunkle Hose und ein rotes T-Shirt getragen haben. Außerdem hatte der Mann wohl kurze schwarze Haare und einen Vollbart. Die Ermittler bitten mögliche Zeugen, die noch nicht mit ihnen in Kontakt getreten sind, dies nun zu tun. Das kann über die Rufnummer 03361-5680 oder die Internetwache www.polizei.brandenburg.de erfolgen. Natürlich nimmt auch jede andere Polizeidienststelle die Angaben entgegen.

Schöneiche bei Berlin. Wie der Polizei am Dienstag, dem 22. September 2020 gemeldet wurde, hatten Unbekannte das Denkmal für gefallene sowjetische Soldaten in der Geschwister-Scholl-Straße beschmiert. An der Stufe zum Denkmal hinterließen sie Schriftzüge in blauer Farbe. An einer Parkbank fand sich außerdem ein umgekehrtes Hakenkreuz. Jetzt ermitteln Beamte des Staatsschutzes der Direktion Ost, um wen es sich bei den Tätern handelt und was deren Motivation war.

Seelow. Am frühen Morgen des 23. September 2020 bemerkten Zeugen in der Ernst-Thälmann-Straße ein brennendes Werbeplakat. Sie konnten die Flammen löschen und die Polizei informieren. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland, welche Rolle eine 36 Jahre alte Frau bei dem Geschehen gespielt hatte. Sie war von den Zeugen in unmittelbarer Nähe zum Brandort entdeckt und noch angesprochen worden, dann jedoch in Begleitung zweier Männer verschwunden.

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