Neue Finkenheerder Wache

Ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist die neue Rettungswache Brieskow-Finkenheerd in der Lindenstraße 35 fertig.

Neue Finkenheerder Wache

Am Montag, dem 2. November 2020 übergab Michael Buhrke (SPD), Beigeordneter für Finanzen und Innenverwaltung des Landkreises Oder-Spree das Gebäude an den Rettungsdienst im Landkreis Oder-Spree. Der rund 1,5 Millionen Euro teure Neubau ersetzt den bisherigen Standort in Brieskow-Finkenheerd, der die Rahmenbedingungen für den Betrieb einer Rettungswache nicht mehr erfüllte. Mit dem modernen Gebäude wurden aktuelle räumliche, hygienische und arbeitsschutzrechtliche Normen umgesetzt. Für die Mitarbeiter bestehen jetzt verbesserte Aufenthaltsbedingungen. Vor allem aber können die Arbeitsabläufe optimiert werden.

Mit der zentralen Lage des Neubaus in der Nähe der Bundesstraße 112 ist zudem eine schnellere Versorgung von Notfallpatienten möglich. Der neue Standort verfügt über zwei Stellplätze für einen Rettungswagen und ein Reservefahrzeug. Darüber hinaus ist die Rettungswache mit einer Waschhalle für die Fahrzeuge und einer daran angeschlossenen Dekontaminations- und Desinfektionsstrecke ausgestattet. Im Obergeschoss befindet sich ein Schulungsraum für Weiterbildungen.

Zum Rettungsdienst im Landkreis Oder-Spree gehören fünf Hauptwachen mit jeweils zwei angegliederten Nebenwachen. Das Unternehmen, dessen alleiniger Besitzer der Landkreis Oder-Spree ist, zählt 220 Mitarbeitende, die im Jahr rund 27.000 Einsätze fahren.

Mit der neuen Rettungswache wurde auch das Tröster-Bärchen „Tommy“ vorgestellt. Kleine Kinder, die mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden, brauchen oft besonderen Trost. Ganz oben auf der Trösterliste stehen die Eltern. Im Rettungswagen helfen die Rettungskräfte. Aber auch der neue plüschige Freund kann hier kleine Wunder bewirken. „Tommy“ wird künftig in den Rettungswagen im Landkreis an Bord sein und von den Rettungskräften an von Notfällen betroffene Kinder verschenkt. Der plüschige Kamerad muss wichtige Aufgaben erfüllen, allen voran Tränen trocknen, Angst lindern und Druck aushalten. Doch auch, wenn die Kinder mitteilen sollen, wo es wehtut, kann Tommy helfen. Der Rettungsdienst ist sehr dankbar, dass viele Sponsoren aus dem Landkreis Oder-Spree der Aktion folgten und die Kuscheltiere spendeten. Insgesamt 560 Tröster-Bärchen stehen dem Rettungsdienst jetzt zur Verfügung.

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