Mietroller in der Stadt

Frankfurts Stadtverwaltung und Stadtverkehrsgesellschaft stellen zusammen mit der Firma Bird 150 Elektroroller an 15 Standorten bereit.

Mietroller in der Stadt

Bei der Auswahl der Standorte wurde darauf geachtet, Fußgängerinnen, Fußgänger und den Straßenverkehr nicht zu beeinträchtigen. „Mit einer Reichweite von 25 Kilometern sind die Roller auf kurzen Strecken und in Verbindung mit Bus und Straßenbahn eine Alternative zum Auto“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. „Nutzerinnen und Nutzer können so einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Die elektrischen Roller lassen sich nur mit dem Smartphone mieten. Eine dazu erforderliche Bird-App kann bei Google Play und im App Store heruntergeladen werden. Diese App findet die nächstgelegenen Roller auf der Karte. Die Grundgebühr für das Ausleihen beträgt einen Euro. Jede genutzte Minute kostet 19 Cent.

„Zusammen mit Bird bieten wir den Menschen in unserer Stadt ab diesem Sommer eine effiziente und individuelle Fortbewegungsmöglichkeit“, sagt Dr. André Benedict Prusa, Geschäftsbereichsleiter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt bei der Frankfurter Stadtverwaltung. „Durch das neue, innovative Anreizsystem kann bei der Nutzung und insbesondere beim Parken der Scooter eine Grundordnung gewährleistet werden. Dadurch finden mehr Menschen die E-Scooter dort vor, wo sie auch benötigt werden und die Mikromobilitätslösung erhält einen deutlich höheren Nutzwert.“

Christian Kuke, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft ergänzt: „Wir als Stadtverkehrsgesellschaft sind der Mobilitätsdienstleister der Zukunft für unsere Stadt. Deshalb gehören für uns auch die vielfältigen, klimafreundlichen Angebote der Mikromobilität wie beispielsweise die E-Roller und unsere E-Lastenradflotte in Ergänzung zum ÖPNV zu einer zunehmend smarten Mobilität dazu.“

Für einen respektvollen Umgang der Roller-Nutzenden mit dem städtischen Raum wurde ein besonderes Rückgabesystem entwickelt. Über die App sind Zonen im Stadtgebiet ausgewiesen, in denen das Abstellen erlaubt ist. Außerhalb dieser kann die Buchungszeit nicht beendet werden. Wer den Roller an einem der gekennzeichneten Plätze abstellt, erhält als Bonus eine Gutschrift für die nächste Fahrt. Beim Abstellen ist darauf zu achten, dass der Roller sicher und rücksichtsvoll geparkt wird und den Verkehr nicht einschränkt. Ein Foto des geparkten Scooters beendet die Fahrt in der App.

Eine Reihe von Regeln sollen sicherstellen, dass die neuen Roller einen positiven Beitrag zum Stadtverkehr leisten. Nutzerinnen und Nutzer von Bird müssen mindestens 18 Jahre alt sein und vor der ersten Fahrt ein Training mit Sicherheitshinweisen und Verhaltensregeln in der App absolvieren. Die Roller werden per Satellit geortet, wodurch das Unternehmen die Fahrzeuge im Auge behalten und sicherstellen kann, dass sie korrekt gefahren und geparkt werden. Bird hat darüber hinaus zusammen mit der Stadtverwaltung festgelegt, in welchen Bereichen die Roller nicht geparkt werden dürfen.

„Wir freuen uns sehr, unsere branchenführenden Scooter im Einklang mit den kommunalen Vorgaben nach Frankfurt (Oder) zu bringen und erstmals in Deutschland zusammen mit einer Stadt ein neues und innovatives Konzept für ein verantwortungsvolles Miteinander umzusetzen, um das nachhaltige Potenzial individualisierten Personenverkehrs noch besser auszuschöpfen“, sagt Stephan Teichmann, Geschäftsführer von Bird in Deutschland. „Die Transformation des Stadtverkehrs stellt eine enorme Herausforderung für die Kommunen dar, die vielfältige Lösungsansätze erfordert. Mit Bird möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dem motorisierten Individualverkehr ein breiteres Spektrum an Alternativen gegenüberzustellen. Auf diese Weise konnte Bird bereits viele Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt dabei unterstützen, die Mobilitätswende voranzutreiben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun auch den Menschen in Frankfurt (Oder) eine neue Option anbieten können, um in der Stadt so effizient und sicher wie möglich unterwegs zu sein.“

Logo