Aktion verlängert

Brandenburgs Corona-Verbote verzögern die von der Frankfurter Kinderbeauftragten initiierte Kette aus gefalteten Kranichen.

Aktion verlängert

Im Januar 2019 rief Frankfurts Kinderbeauftragte Jacqueline Eckardt eine Origami-Kampagne ins Leben. Sie forderte so viele Menschen wie möglich auf, aus 15 Zentimeter breitem Papier Kraniche zu falten. Damit möchte die Kinderbeauftragte eine Kette aus zwei Millionen Kranichen herstellen, die von Frankfurt bis Prenzlau reicht. Mit der Aktion möchte Eckardt ein Zeichen für den Weltfrieden setzen.

Die Kranichkette sollte Anfang August im Rahmen einer Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fertig werden. Allerdings verbietet Brandenburgs Regierung aus Angst vor einer Ausbreitung des Coronavirus nach wie vor größere Veranstaltungen.

Deshalb findet die Gedenkfeier dieses Jahr nur im kleinen Rahmen statt. Die eigentlich geplante Veranstaltung wird auf den August 2021 verschoben. Bis dahin können weiterhin Kraniche aus Papier gefaltet werden, um dann Teil der vielleicht längsten Kranichkette der Welt zu werden.

„Mein besonderer Dank gilt all denen, die sich bereits mit vielen tollen Aktionen und vielen Kranichen beteiligt haben und vorab all jenen, die das in den kommenden Monaten tun werden“, sagt Jacqueline Eckardt.

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