Personalknappheit nimmt zu

Diesen September waren in Frankfurt und den benachbarten Landkreisen 12.951 Leute arbeitslos, 309 weniger als im August und 1.871 weniger als vor einem Jahr.

Personalknappheit nimmt zu

Die Arbeitslosenquote sank auf 5,7. Die Zahl der Kurzarbeiter ist rückläufig. Die endgültigen Zahlen, wie viele Betriebe in einem Monat tatsächlich kurzarbeiteten, liegen verzögert vor. Nach den Hochrechnungen arbeiteten diesen Mai 1.460 Ostbrandenburger Betriebe und 6.382 Beschäftigte kurz.

„Die Fach- und Arbeitskräfteknappheit nimmt wieder zu“, meldet Jochem Freyer, Chef der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder). „Pragmatische Betriebe verzichten wo immer es geht auf einschlägige Berufsabschlüsse. Entscheidend ist die Motivation der Bewerber. Dies ist eine Chance für Personen mit Handicaps. Agentur und Jobcenter investieren massiv in Qualifizierung. Jeder Jobsuchende der an einer Qualifizierung interessiert ist, kann seinen Vermittler ansprechen.“

Im Landkreis Oder-Spree waren diesen September 5.410 Menschen arbeitslos, 101 weniger als vorigen Monat und 819 weniger als vor einem Jahr. In Märkisch-Oderland gab es 5.383 Arbeitslose, 147 weniger als im August und 715 weniger als im Vorjahr. In Frankfurt waren im September 2.158 Leute arbeitslos, 61 weniger als im August und 337 weniger als im Vorjahr.

„Nahezu jeder zweite Arbeitslose, den wir im Jobcenter Märkisch-Oderland betreuen, hat keinen Berufsabschluss“, berichtet Gabriele Schoel, Geschäftsführerin des Jobcenters Märkisch-Oderland. „Wir ermutigen und unterstützen daher jeden, der sich qualifizieren möchte, den passenden Weg für sich zu finden: Sei es durch eine betriebliche Einzelumschulung - das ist eine Ausbildung für Erwachsene - oder durch Lehrgänge und Teilqualifikationen. Uns stehen in diesem Jahr noch ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.“

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