970 Geschwindigkeitsverstöße

Am Mittwoch, dem 21. April 2021 nahm die Polizei des Landes Brandenburg an der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion „Speed-Marathon“ teil.

970 Geschwindigkeitsverstöße

Auch die Direktion Ost war an dem 24-stündigen Einsatz beteiligt. Insgesamt 110 Polizistinnen und Polizisten sämtlicher Inspektionen sowie der Verkehrspolizei der Direktion Ost nahmen an diesem Tag Raser innerhalb und außerhalb von Ortschaften ins Visier und achteten an besonders schutzwürdigen Örtlichkeiten wie Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen auf die Einhaltung der Straßenverkehrsregeln. „Wobei die Polizei sich natürlich nicht nur an diesem Tag dem Thema widmet, sondern selbstverständlich täglich für die Sicherheit aller Menschen unterwegs ist“, ergänzt Kriminalhauptkommissar Stefan Möhwald, Sprecher der Direktion Ost.

Der 21. April 2021 sollte sich aber speziell dem Thema Geschwindigkeit im Straßenverkehr zuwenden. Beamte der Präventionsbereiche der Inspektionen waren dabei, um mit den Verkehrsteilnehmern ins Gespräch zu kommen und wenn notwendig die mitunter tragischen Folgen von regelwidrigem Verhalten vor Augen zu führen.

Obwohl der „Speed-Marathon“ im Vorfeld durch die Polizei bekannt gegeben wurde, mussten innerhalb der Direktion Ost, zuständig für die Landkreise Barnim, Uckermark, Oder-Spree, Märkisch-Oderland und die kreisfreie Stadt Frankfurt, insgesamt 970 Geschwindigkeitsverstöße registriert werden.

In Fredersdorf in Märkisch-Oderland durchfuhr ein 56 Jahre alter Mann mit einem Ford eine Tempo-30-Zone mit 70 km/h. In Vogelsdorf in Märkisch-Oderland war ein Berliner mit einem BMW bei erlaubten 50 km/h fast doppelt so schnell und wurde mit 99 km/h gemessen.

Auf einen Monat Fahrverbot muss sich eine Frau einstellen, die in der Schwanebecker Chaussee im Barnim statt erlaubter 50 km/h mit 81 km/h angemessen wurde.

In Erkner im Landkreis Oder-Spree erreichte in einer Tempo-30-Zone eine Frau eine Geschwindigkeit von 47 km/h. Sie wurde mit einem Verwarngeld belegt. Ebenfalls in Oder-Spree hielten Polizisten einen Mann mit seinem Kleintransporter auf der Autobahn 12 an, der zwischen dem Dreieck Spreeau und der Anschlussstelle Storkow mit 125 km/h statt erlaubter 80 km/h fuhr.

Neben Geschwindigkeitsverstößen ahndeten die Einsatzkräfte auch Telefonieren am Steuer, Überholen im Überholverbot, Missachtung von Gelb- und Rotlicht bei Ampelanlagen, Nichtanlegen des Sicherheitsgurts und mehrere Fälle von Fahren ohne Führerschein.

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