Gebäudesanierungen geplant

Nahezu 14 Millionen Euro will die Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) dieses Jahr in ihren Bestand investieren.

Gebäudesanierungen geplant

„Mit knapp 6.500 Wohnungen zählt das Traditionsunternehmen zu den bedeutendsten Anbietern der Stadt Frankfurt (Oder) und kann dabei auf eine fast 130jährige Geschichte verweisen“, berichtet Regina Haring, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der WohnBau. „Mit ihrem Bauprogramm 2021 verfolgt sie vor allem das Ziel, ihren Bestand den Wünschen und Bedarfen der Mitglieder entsprechend weiterzuentwickeln.“

Rund acht Millionen Euro sollen in die Sanierung mehrerer Häuser in der Großen Scharrnstraße fließen. In der Großen Scharrnstraße 23a sind die Arbeiten fast abgeschlossen. Das Bürogebäude wurde im März an die Europa-Universität Viadrina und ihre Einrichtungen übergeben. In der 11a erfolgt als abschließende Maßnahme die Neugestaltung der Kolonnaden. Die Neuvermietung der Wohnungen läuft schon.

Die nun folgende Sanierung der beiden Wohnhäuser mit Gewerbeunterlagerungen 20a und 8 hat begonnen. Dort entstehen Zwei- bis Vier-Raum-Wohnungen, durch einen Aufzug barrierefrei zugänglich und mit mindestens einem Balkon oder einer Dachterrasse. Das sechste und letzte Wohnhaus des Gebäudekomplexes, die Große Scharrnstraße 17a, wird momentan leergezogen. Im Herbst beginnt dort die Sanierung, die bis in die zweite Jahreshälfte 2022 andauern wird.

Die WohnBau Frankfurt startet dieses Jahr ein weiteres Großprojekt. Insgesamt 22 Elf-Geschosser und zwei Punkthochhäuser bilden das Wohngebiet Halbe Stadt der Genossenschaft. Es umfasst 1.063 Wohnungen. Die vorhandenen Aufzüge und die Lage unweit des Stadtzentrums machen es bei Frankfurterinnen und Frankfurtern beliebt.

Im Juli beginnt die Sanierung der Dr.-Salvador-Allende-Höhe 8 mit einem Investitionsvolumen von über einer Million Euro. In den nächsten Jahren folgen nach und nach alle weiteren Wohnhäuser. „Vor allem über die Neugestaltung der Fassaden, Balkone und Eingangsbereiche werden sich die Mieter und Passanten freuen können“, kündigt Regina Haring an.

Des Weiteren setzt die Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaft dieses Jahr Baumaßnahmen mit einem Volumen von gut 900 Tausend Euro in der Karl-Marx-Straße und der Goethestraße um. Fast drei Millionen Euro stehen für laufende Instandhaltungen, Wohnungsherrichtungen für Neuvermietungen und Modernisierungen auf Mieterwunsch zur Verfügung.

„Bei allen Baumaßnahmen ist die nachhaltige Reduzierung des Energiebedarfs ein wesentliches Ziel“, versichert Regina Haring. „Nachhaltig bedeutet dabei, dass die Kosten der Investition in einem sinnvollen Verhältnis zur erwartbaren Energieeinsparung stehen und dass eine Energieersparnis über den gesamten Investitionszyklus hinweg sichergestellt ist. Für eine bessere Energiebilanz steht vor allem die Erneuerung von Heizungsanlagen, verbunden mit partieller Dämmung im Focus.“

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