Mit Latten und Besenstielen

Vorigen Donnerstag kam es zu mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Mit Latten und Besenstielen

Fürstenwalde. Am Donnerstag, dem 9. Juli 2020 führte gegen 21.20 Uhr in der Mühlenstraße eine zunächst verbale Auseinandersetzung zweier Personengruppen zu einer Schlägerei. Dabei kamen nach bisherigen Erkenntnissen Holzlatten und Besenstiele zum Einsatz. Ob, wie in ersten Berichten zu hören, mehrere Personen auch mit Messern hantierten, ist bislang noch nicht geklärt. Von gegenwärtig sechs identifizierten Beteiligten wurden fünf verletzt. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun zur genauen Anzahl der Kontrahenten und zur Tatbeteiligung jedes Einzelnen. Auch das Motiv für das Geschehen harrt noch der Klärung.

Strausberg. Am Donnerstag, dem 9. Juli 2020 brach gegen 23.30 Uhr im Kulturpark ein Kampf zwischen etwa 15 Personen im Alter von 16 bis 20 Jahren aus. Zunächst stritten sich die beiden Gruppen verbal, dann kam es zu Handgreiflichkeiten. Beim Verlassen des Geländes bemerkte ein 20-Jähriger eine Schnittwunde am Rücken, die medizinisch versorgt wurde. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen unbekannt auf. Die Tatwaffe wurde nicht gefunden.

Grünheide. Am Donnerstag, dem 9. Juli 2020 kam ein VW Golf in Waldeck von der Fahrbahn ab. Das Auto kollidierte mit einem offen stehenden Torflügel, streifte einen Zaun, rammte einen Verteilerkasten des Wasserverbands und stieß letztlich gegen einen geparkten Mercedes. Der 73-jährige Fahrer des VW war zunächst noch ansprechbar, verlor dann jedoch das Bewusstsein. Rettungskräften gelang es, ihn zu stabilisieren und in ein Krankenhaus zu bringen.

Erkner. Am frühen Morgen des 10. Juli 2020 fielen zwei Männer auf dem Vordach des Bahnhofsgebäudes auf. Aufforderungen des zuständigen Sicherheitsdiensts kamen die Männer zögerlich nach, bedrohten dann aber die Mitarbeiter mit einem Messer und bewarfen sie mit Steinen. Anschließend setzten sie einen Müllbehälter in Brand und zerschlugen Scheiben von Wartehäuschen und Schaukästen. Als die Polizei eintraf, flüchtete das Duo über die Bahngleise in Richtung Berliner Straße. Eine von einem Hubschrauber der Bundespolizei unterstützte Fahndung blieb erfolglos.

Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) haben die Ermittlungen übernommen und bitten mögliche Zeugen, sich zu melden. Wer hat am Freitag gegen 0.35 Uhr zwei Männer bemerkt, die mit dem Tatgeschehen in Verbindung zu bringen sind? Wer sah zwei Männer vom Bahnhof flüchten und kann Auskunft zur Fluchtrichtung geben? Kann jemand Angaben zur Identität der beiden Gesuchten machen? Hinweise nimmt die Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) unter der Rufnummer 033 61-56 80 oder die Internetwache polizei.brandenburg.de entgegen.

Bernau. Am Samstag, dem 11. Juli 2020 hörten Anwohner der Pegasusstraße gegen 7.35 Uhr einen Brandmelder aus einer Wohnung des Mehrfamilienhauses. Sie alarmierten Polizei und Feuerwehr, die die Wohnungstür aufbrach. Zur Erleichterung aller Einsatzkräfte wurde ein Fehlalarm, ausgelöst durch einen technischen Defekt, festgestellt.

Eisenhüttenstadt. Ein 20-Jähriger betrat am Samstagabend gegen 19 Uhr einen Einkaufsmarkt in der Karl-Marx-Straße. Dort steckte er mehrere Gegenstände in seinen Rucksack und verließ die Verkaufseinrichtung, ohne zu bezahlen. Angestellte beobachteten das und sprachen den Verdächtigen außerhalb des Markts an. Daraufhin wollte er fliehen, konnte aber vor Ort bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Aufgrund seines aggressiven Auftretens mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Er wurde zum Polizeirevier gebracht. Der Mann stand augenscheinlich unter Einfluss von Alkohol. Einen Alkoholtest verweigerte er und beleidigte die eingesetzten Polizisten, die ihn in Gewahrsam nahmen, um seinen Rausch auszuschlafen. Eine Strafanzeige wegen räuberischen Diebstahls wurde gefertigt.

Frankfurt (Oder). Die Polizei wurde am Samstag gegen 2.50 Uhr wegen einer Ruhestörung in die August-Bebel-Straße gerufen. Mehrere Personen hatten sich auf einer Grünfläche vor einer Gemeinschaftsunterkunft getroffen und dort laut Musik abgespielt. Die eingesetzten Beamten trafen vor Ort 30 bis 40 Personen. Es erfolgte ein klärendes Gespräch, in dessen Folge die Musik abgestellt wurde. Eine Mitteilung für das Ordnungsamt der Stadt wurde vorbereitet und wird dort in den nächsten Tagen eingehen.

Logo