20 Jahre Haus „Arche“

Die Wohnstätte für Suchtkranke feierte ihr Jubiläum in bescheidenem Rahmen.

20 Jahre Haus „Arche“

Frankfurt (Oder). Seit 31. Mai 2000 bietet das Haus „Arche“ in der Lienaustraße 1a Menschen mit Suchtproblemen und psychischen Beeinträchtigungen ein neues Zuhause.

Das 20-jährige Jubiläum sollte eigentlich zusammen mit anderen Einrichtungen des Trägers, der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder), im Rahmen eines großen übergreifenden Sommerfestes begangen werden. Da dieses Fest wegen der Corona-Verbote nicht stattfinden konnte, feierten nur die Bewohner und Mitarbeiter im Garten des Grundstücks. Dabei ließ sich das Team der „Arche“ einiges einfallen. So konnte jeder der insgesamt 16 Bewohner einen Namen für einen Goldfisch aussuchen. Zappel, Egon, Guido und Edgar schwimmen jetzt mit ihren Artgenossen im eigenen Teich und können von ihren Paten täglich gefüttert und besucht werden.

Michael Zernechel, langjähriger Bewohner der „Arche“ pflanzte einen Maulbeerbaum. „Dieser wird mit viel Liebe und Pflege sehr bald Früchte tragen, so wie die wertvolle Arbeit der Mitarbeitenden und freiwillig Engagierten im Haus selbst“, hofft Sabrina Nielen, Pressereferentin der Wichern Diakonie. „Das Vergraben der Zeitkapsel mit Wünschen aller Bewohner, einem Gruppenbild des Tages und der Rede von Christina Ferch rundete den Tag ab und wird hoffentlich in vielen Jahren dafür sorgen, dass sich Bewohner der Arche an diesen Tag erinnern.“

Danach grillten und spielten die Bewohner der „Arche“ bis in die Abendstunden und schwelgten in Erinnerungen.

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