Frankfurter Traditionssport

Der Box-Club Frankfurt (Oder) bekam am Montag, dem 3. Mai 2021 eine 3.000-Euro-Spende von der Sparkasse Oder-Spree.

Frankfurter Traditionssport

Die Sparkasse Oder-Spree und der Box-Club Frankfurt (Oder) setzen auf Kontinuität in ihrer Zusammenarbeit. Vor diesem Hintergrund übergab Gil Pönitzsch, Sparkassendirektor für Privat- und Gewerbekunden am Montag, dem 3. Mai 2021 in der Boxhalle des Frankfurter Sportzentrums dem Bundesstützpunktleiter und stellvertretenden Vorsitzenden des Box-Clubs Stefan Köber eine Spende in Höhe von 3.000 Euro.

„Mit unserer Förderung wollen wir insbesondere die Arbeit des Vereins und damit die des Bundes- und Landesstützpunktes Boxen im Bereich des Nachwuchs- und Hochleistungssports unterstützen“, so Pönitzsch. „Die Frankfurter Traditionen im Boxsport füllen aneinandergereiht mehr als nur ein Blatt.“ Pönitzsch verwies dabei auf Beispiele wie Manfred Wolke, Karl-Heinz Krüger, Dietmar Geilich, Henry Maske, Ulrich Beyer, Torsten May, Rudi Fink und Falk Huste.

Seit 1967 konnten Frankfurter Boxer insgesamt 15 Medaillen bei Welt- und 27 bei Europameisterschaften sowie sechs bei Olympischen Spielen sammeln. „Unsere Olympiasieger von damals sind Manfred Wolke (1968 in Mexiko), Rudi Fink (1980 in Moskau), Henry Maske (1988 in Seoul) und Torsten May (1992 in Barcelona)“, hebt Stefan Köber hervor.

Aber auch der erst am 15. Oktober 1997 gegründete Box-Club Frankfurt (Oder) kann schon auf zahlreiche Erfolge verweisen. Aktuell zählt er 78 Mitglieder. Unter ihnen befinden sich 44 der Altersgruppe U-21, die auf nationaler und internationaler Bühne um Medaillen kämpfen.

Seit der Gründung des Vereins erkämpfte er elf Medaillen bei Welt- und 19 bei Europameisterschaften. Weitere 77 nationale Titelgewinne runden die Erfolgsbilanz ab. Als bisher größter Erfolg des Box-Clubs gilt der Gewinn einer Bronzemedaille durch Sebastian Köber, den älteren Bruder des Stützpunktleiters, bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.

Zukünftig will sich der Verein verstärkt auch auf breitensportlicher Ebene engagieren, kündigt Stefan Köber an. Doch zunächst müssen die Folgen der Corona-Verbote überwunden werden, die am Boxsport natürlich nicht spurlos vorbeigehen.

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