Land in Sicht

Der Frankfurter Stadtsportbund wird 30 Jahre alt.

Land in Sicht

„Wir können mit Stolz auf die letzten Jahre zurückblicken“, findet Stefan Köber, Geschäftsführer des Stadtsportbunds. „Wir haben für vieles gekämpft und auch vieles erreicht. Das wäre jedoch nicht möglich ohne engagierte und starke Partner. Besonders den Sportvereinen und deren gewaltigen ehrenamtlichen Apparat muss ausdrücklich gedankt werden. Denn dieses beispiellose Engagement und die enorme Aufopferungsbereitschaft sind das Fundament, auf dem wir bauen. Das ist es, was den Sport in Frankfurt und auch den Stadtsportbund prägt und antreibt.“ Zum Stadtsportbund gehören 77 Vereine mit über 60 Sportarten und insgesamt 10.680 Mitgliedern.

Als Jubiläumsgeschenk erhielt die Präsidentin des Stadtsportbunds Dr. Gudrun Frey eine 1.000-Euro-Spende von der Sparkasse Oder-Spree. Der Direktor Privat- und Gewerbekunden Gil Pönitzsch überreichte den symbolischen Scheck zusammen mit der jährlichen Fördervereinbarung, die weitere 7.000 Euro beinhaltet, auf dem Gelände des Frankfurter Ruder-Clubs. Mit dem Geld sollen Veranstaltungen wie der Oderturmlauf, die Sportabzeichen-Tour, Sportfeste und Laufveranstaltungen finanziert werden.

Die Mittel waren auch für Aktionen im Rahmen des Stadtfests eingeplant. „Hier sind wir der Sparkasse dankbar, dass sie trotz der Absage des ‚Bunten Herings‘ die Spende für anderweitige Zwecke freigegeben hat“, sagt Dr. Frey. „Es ist jetzt noch wichtiger, ein positives Signal auszusenden für den Stadtsport.“ Die Präsidentin hofft auf mehr Sportmöglichkeiten nach Pfingsten. Am Freitag teilte die Frankfurter Stadtverwaltung mit, dass Turnhallen ab 8. Juni wieder benutzt werden dürfen, allerdings nur für kontaktlosen Sport mit höchstens zwölf Personen. Umkleiden, Duschen oder Zuschauen bleibt verboten.

Auf die Frage, wie die Sparkasse generell mit Spenden für geplante Ereignisse umgeht, die in Corona-Zeiten nicht stattfinden, erklärt Pönitzsch, „dass wir mit unseren Partnern zunächst über das Problem sprechen. Ziel ist das Finden einer Lösung und nicht die Rückforderung der Mittel. Bisher klappt das reibungslos.“

Am 23. Mai 2020 startete der Stadtsportbund die „Family Challenge“. Wie die „Individual Challenge“ des Laufs ohne Grenzen – Bieg bez granic soll auch diese Herausforderung den Sportgeist trotz Corona aufrecht erhalten. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um mit der Familie dem Lieblingssport nachzugehen - natürlich nur innerhalb der aktuell gültigen Hygienevorschriften und Personenbegrenzungen. Wer dieses lustige Sporttreiben noch bis zum 24. Juni mittels Foto festhält und an fritzsche@ssb-ffo.de schickt, erhält eine Urkunde mit Foto zum Selbstdruck. Die zehn schönsten und kreativsten Fotos erhalten zudem Sachpreise. Erster Preis ist ein 100-Euro-Gutschein von Holzinger Sport, zweiter Preis ein 75-Euro-Gutschein für das Ristorante Fratelli, und dritter Preis zwei Tageskarten für die Sauna Eldorado. Die genauen Teilnahmebedingungen und Datenschutzbestimmungen sind auf ssb-ffo.de zu finden.

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