Anstatt Drogen Munition gefunden

Bei der Durschsuchung eines ehemaligen Militärobjektes entdeckte die Polizei anstatt Drogen überraschend Waffen und Munition aus dem zweiten Weltkrieg.

Anstatt Drogen Munition gefunden

Es war Zufall, was die Polizeibeamten aus Märkisch-Oderland am Dienstag, den 08.12.2020, in den Morgenstunden entdeckten. Denn eigentlich waren sie bei der Durschsuchung eines Privatanwesens auf einem ehemaligen Militärgelände in Müncheberg (Märkisch-Oderland) auf der Suche nach Drogen, die dort versteckt gewesen sein sollen. Doch dieser Verdacht bestätigte sich in dieser Form nicht und es wurden, nach Angaben der Polizei, nur geringe Mengen gefunden. Doch anstatt dessen enteckten die Beamten in einem Fahrzeug eine größer Sammlung von Waffen und Munition, die offensichtlich aus dem zweiten Weltkrieg stammten.

Sofort wurden Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hinzugezogen, um diesen brisanten Fund, worunter sich auch scharfe Mörsergranaten befanden, zu sichern und abzutransportieren. Der Zustand der Munition sei dann jedoch als so schlecht eingeschätzt worden, dass ein Abtransport zu gefährlich gewesen wäre. Und so wurde entschieden, die Munition noch vor Ort durch kontrollierte Sprengungen unschädlich zu machen.

Dazu musste rings um den geplanten Sprengort ein Sicherheitskreis eingerichtet werden, wozu gegen 13:30 Uhr die Kameradinnen und Kameraden der Müncheberger Feuerwehr alarmiert wurden. Diese kümmtert sich um die erforderlichen Absperrungen und Evakuierungen. Doch die Vorbereitungen zu den Sprengungen sollten sich noch bis ungefähr 17:00 Uhr hinziehen, bis die erste kontrollierte Sprengung deutlich hörbar erfolgen konnte. Zwei weitere erfolgten dann im Abstand von rund 20 Minuten und waren ebenfalls im ganzen Stadtgebiet wahrnehmbar.

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