Kampf gegen häusliche Gewalt

Mit Flugblättern und Plakaten unterstützen die CDU-Verbände Oder-Spree und Frankfurt (Oder) die Aktion: „Kein Kind alleine lassen“.

Kampf gegen häusliche Gewalt

Laut einer repräsentativen Umfrage der Technischen Universität München erfuhren in der Zeit der strengen Corona-Kontaktbeschränkungen 3,1 Prozent der Frauen in Deutschland körperliche und 3,6 Prozent sexuelle Gewalt zu Hause. In 6,5 Prozent der Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft.

Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass weniger als die Hälfte der Opfer Angebote wie die „Nummer gegen Kummer“ 116 111 für Kinder und Jugendliche (auch per Chat und E-Mail auf nummergegenkummer.de erreichbar), das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (0800-116 016, hilfetelefon.de) oder das Elterntelefon 0800-111 05 50 kennen.

Das und den Münsteraner Kindesmissbrauchsfall nahm Viadrina-Studentin und CDU-Mitglied Skrollan Olschewski zum Anlass für eine Informationskampagne gegen häusliche Gewalt. Flugblätter und Plakate in öffentlichen Gebäuden sollen Betroffene auf Hilfsangebote hinweisen. Bundestagsabgeordneter Martin Patzelt übernahm die Schirmherrschaft und Finanzierung des Projekts.

In Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde, Erkner und Schöneiche hat die Aktion bereits begonnen. Nun will der CDU Kreisverband während der nächsten zwei Wochen 1.500 Flugblätter und 100 Plakate in Frankfurter Apotheken, Arztpraxen, Supermärkten und Ladengeschäften auslegen beziehungsweise aushängen. Mit der Kampagne unterstützen die Kreisverbände Oder-Spree und Frankfurt (Oder) auch die Aktion des unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs: „Kein Kind alleine lassen“. Patzelt hofft, dass sich weitere Parteien und Vereine der Aktion anschließen.

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